Kita St. Franziskus Osnabrück - Dodesheide

Unser Kindergarten- und Krippen-ABC

Ankommen und Abholen

Sie können Ihr Kind täglich von 8.00 bis 9.00 Uhr in den Kindergarten bringen. Um 9.00 Uhr wird die Haustür aus Sicherheitsgründen abgeschlossen.

Beim Ankommen findet eine Begrüßung durch die ErzieherInnen statt und Ihr Kind startet in das Freispiel. Die Abholzeit ist das Ende der Spielzeit. Beim pünktlichen Abholen ist es wichtig, dass Ihr Kind sich bei den ErzieherInnen verabschiedet.

Falls das Kind nicht von den Eltern abgeholt werden kann, benötigen wir eine schriftliche Abholerlaubnis der Eltern für die betreffende Person.

Aufsichtspflicht

Unsere Aufsichtspflicht beginnt dann, wenn das Kind persönlich bei der Erzieherin abgegeben wird. Die Aufsichtspflicht endet mit dem persönlichen Abholen eines Erziehungsberechtigten. Für den Weg zum Kindergarten bzw. nach Hause sind die Eltern verantwortlich.

Aktionstag

Einmal im Monat öffnen wir im Kindergartenbereich alle Gruppen von 10.00  – 11.30 Uhr.

Hier haben die Kinder die Möglichkeit, an verschiedenen Angeboten teilzunehmen und in allen Gruppen zu spielen.

Ausweichräume

Bei uns im Kindergarten ist es konzeptionell so geregelt, dass die Kinder in den verschiedenen Ausweichräumen ohne direkte Aufsicht spielen dürfen. Zu den Ausweichräumen gehören der Plattenbereich, der Motorikraum und der Flur.

Brückenjahr

Mit dem Projekt „Das letzte Kindergartenjahr als Brückenjahr“ zur Grundschule stärkt das Niedersächsische Kultusministerium die Zusammenarbeit zwischen Tageseinrichtungen für Kinder und Grundschulen bei der Gestaltung von Lern- und Bildungsprozessen im letzten Jahr vor der Einschulung.

Das Brückenjahr verfolgt das Ziel, die pädagogische Arbeit in Tageseinrichtungen für Kinder und Grundschulen stärker zu verzahnen und die frühkindliche Bildung von Kindern als gemeinsame Aufgabe von sozialpädagogischen Fachkräften und Lehrkräften zu machen.

Bewegung

Ausreichende Bewegung ist für jedes Kind wichtig. Unterstützend zu der Bewegung im Alltag nutzen wir in unserem Haus einen Turnraum, sowie einen Motorikraum.

Christliche Erziehung

Wir sehen unseren christlichen Auftrag darin, im Leben der Familien anzuknüpfen, sie in ihrer Eigenständigkeit anzunehmen und zu unterstützen. Die Gottesbeziehung unserer Kinder wächst, indem wir ihnen christliches Brauchtum und religiöse Werte vermitteln. Dadurch erfahren die Kinder, dass sie von Gott angenommen und geliebt werden. Die christliche Erziehung ist ein wichtiger Teil unserer Arbeit im Kindergarten. Mit den Kindern feiern wir in Anlehnung an die Kirche die Feste aus dem christlichen Jahreskreis, wie z.B. Erntedank, St. Martin, Nikolaus, Weihnachten, Hl. Drei Könige, Ostern und den Abschlussgottesdienst. Wir erzählen den Kindern biblische Geschichten und erarbeiten gemeinsam mit ihnen auf unterschiedliche Art und Weise die religiösen Inhalte.

Dokumentation

Die Dokumentation des Entwicklungsstandes jedes einzelnen Kindes ist ein wichtiger Aufgabenbereich unserer Arbeit. In unserem Haus arbeiten wir mit dem Dokumentationsverfahren nach Petermann und Petermann.

Eingewöhnung

„Ohne Eltern geht es nicht“

Nicht nur für die Kinder sondern auch für die Eltern sind die ersten Kindergartentage etwas Neues, Aufregendes aber manchmal auch etwas „Schmerzliches“.

Bevor ihr Kind in den Kindergarten oder in die Krippe kommt, findet ein Eingewöhnungsgespräch statt. Dort erfahren Sie, wie die Eingewöhnung ablaufen wird. Es ist uns ein Anliegen jedes Kind individuell mit seinen Bedürfnissen wahrzunehmen, sodass eine Eingewöhnung vom zeitlichen Ablauf auch mal abweichen kann.

Eingewöhnung im Kindergarten

Eingewöhnung in der Krippe

Elternarbeit

Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist ein wichtiger Bestandteil im Kindergarten und in der Krippe. Der Kontakt zu Ihnen und das Wissen um die häusliche Situation helfen uns dabei, die Kinder kennen- und verstehen zu lernen. Gelegentlich benötigen wir Ihre Unterstützung, wie bei Spielplatzaktionen, Festen und Feiern. Im Interesse Ihrer Kinder wünschen wir uns eine gute Zusammenarbeit.

Entwicklungsgespräche

In regelmäßigen Abständen bieten wir Elterngespräche an. Hier haben die Eltern und ErzieherInnen die Möglichkeit des gegenseitigen Austausches von Beobachtungen und Einschätzungen über die Entwicklung und das Verhalten des Kindes. Weitere Elterngespräche sind nach vorheriger Terminabsprache jederzeit möglich.

Elternpost

Die Elternpost befindet sich über dem Garderobenhaken des jeweiligen Kindes. Diese Post beinhaltet Informationen über das laufende Kindergartenjahr, sowie weitere wichtige individuelle Informationen.

Feste

Feste zu feiern ist für Kinder eines der größten Erlebnisse. Daher ist es schön, dass das Kindergartenjahr voll von großen und kleinen Festen ist, wie die Feste aus dem christlichen Jahreskreis aber auch Feste wie Karneval und das Sommerfest. Doch nicht nur das Feiern ist ein Erlebnis, sondern auch die Vor- und Nachbereitung ist etwas ganz Besonderes, an denen wir die Kinder teilhaben lassen. So gestalten die Kinder mit den ErzieherInnen z. B. Einladungen und schmücken die Räumlichkeiten passend zu den jeweiligen Festen.

Frühstück

Im Kindergartenbereich findet das Frühstück  gleitend in den jeweiligen Gruppen statt. Für das Frühstück geben Sie Ihrem Kind bitte eine abwechslungsreiche, gesunde Brotzeit in einer umweltfreundlichen Verpackung mit. Getränke werden vom Kindergarten gestellt, es gibt Milch, Wasser oder Apfelschorle.

In der Krippe wird das Frühstück vom Krippenteam vorbereitet. Um ein ausgewogenes Frühstück vorbereiten zu können sammeln die ErzieherInnen zum Anfang eines Monats 10 € Frühstückskosten ein. Die Getränke werden in der Krippe in Form von Wasser und Milch gestellt.

Fotos

Um einen Einblick in den Kindergartenalltag zu geben, fotografieren wir Ihre Kinder im Alltag und bei besonderen Aktionen. Diese Fotos werden in unterschiedlichen Abständen als Foto-CD zum Verkauf angeboten.

Der Fotograf besucht den Kindergarten einmal im Jahr. Nähere Infos erhalten Sie vorher durch einen Elternbrief.

Faustlos

Faustlos ist ein für den Kindergarten (und auch für die Grundschule) entwickeltes Projekt, das impulsives und aggressives Verhalten von Kindern im Vorschulalter vermindern und soziale und emotionale Kompetenz steigern soll. Faustlos vermittelt grundlegende alters- und entwicklungsangemessene Kenntnisse und Fähigkeiten in den Bereichen Empathie, Impulskontrolle und Umgang mit Ärger und Wut. Das Programm wird mit den Giraffenkindern im Kindergarten durchgeführt und anschließend in der „Schule in der Dodesheide“ fortgesetzt.

Gruppenübergreifende Angebote

In gruppenübergreifenden Angeboten haben die Kinder die Möglichkeit ihre Kontakte zu gleichaltrigen Kindern aus anderen Gruppen zu intensivieren. In den Gruppen werden dann altersentsprechende Angebote durchgeführt.

Geburtstage

Der Geburtstag eines Kindes stellt ein besonders wichtiges Fest im Kindergarten dar. Das Geburtstagskind darf an diesem Tag die Inhalte des Stuhlkreises bestimmen. An ihrem Geburtstag geben die Kinder gerne etwas aus, wie zum Beispiel Kuchen oder eine kleine Süßigkeit.

Auch in der Krippe hat der Geburtstag eines Kindes einen hohen Stellenwert. Dort bringt das Geburtstagskind einen Kuchen, Muffins oder Quark mit Früchten zum gemeinsamen Frühstück mit. Im Sitzkreis findet eine kleine Feier statt.

Infowände

Im Eingangsbereich befindet sich die Infowand an der Veranstaltungen und Informationen weitergegeben werden. Hier besteht auch für Sie die Möglichkeit Aushänge zu machen.

Die Infowand vor den Gruppen informiert die Eltern über Aktuelles aus den jeweiligen Gruppen, wie z.B. wichtige Termine und Besonderheiten im Gruppenalltag.

Kleine Pause

Am Nachmittag gibt es eine „kleine Pause“. Hier setzen sich die Kinder noch einmal zusammen um Obst, Gemüse und gelegentlich auch mal Kekse zu essen.

Kreativität

Des Öfteren wird Ihr Kind etwas Selbstgebasteltes mit nach Hause bringen. Nicht immer ist bei diesen Werken klar zu erkennen, was es nun darstellen soll, welche Idee dahinter steckt – auch nicht, wie viel Mühe, Arbeit und Überlegung bis zum Entstehen dieses „Gebildes“ aufgewandt wurde. Es ist ein wertvoller, kreativer Ausdruck von Schaffensfreude und Fantasie.

Das aufmerksame Interesse der Eltern an diesen Arbeiten unterstützt das Kind in seiner Entwicklung zur selbstbewussten Persönlichkeit.

Kleidung

Die Kleidung für Kinder im Kindergarten und in der Krippe muss vor allem bequem und praktisch sein, die beim Malen, Kleben, Kochen, Backen und Spielen im Außengelände auch schmutzig werden darf.

Wetterentsprechende Kleidung ist wichtig, da wir bei jedem Wetter an die frische Luft gehen. Gummistiefel, Matschhosen und Regenjacken können im Kindergarten deponiert werden.

Lieder

Singen macht Freude. Verschiedene Lieder begleiten uns durch das gesamte Jahr. Die Kinder lernen nicht einfach nur Lieder kennen, sondern sie fördern ihre Sprache und ihr Rhythmusgefühl.

Mittagessen

Der Gestaltung der Mahlzeiten sollte immer besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Essen macht Spaß, befriedigt und stellt eine kommunikative Situation dar.

Die Kinder lernen selbstständig zu essen und sich an Regeln zu halten, die bei den Mahlzeiten gelten sollen. Jeden Tag wird das Essen von unserer Köchin frisch zubereitet.

Wir beginnen jede Mahlzeit mit einem Ritual, wie mit einem wiederkehrenden Lied oder einem Tischspruch/Gebet.

Musikalische Früherziehung

Bei uns im Kindergarten wird von der städtischen Kunst- und Musikschule nachmittags eine musikalische Früherziehung angeboten. Dieses Programm bezieht sich auf die letzten beiden Kindergartenjahre. Bei Interesse melden Sie sich bitte im Kindergarten.

Niedersächsischer Orientierungsplan für Bildung und Erziehung

Die Grundlage unserer pädagogischen Arbeit richtet sich nach dem Niedersächsischen Bildungs-und Orientierungsplan.

  1. Emotionale Entwicklung und soziales Lernen
  2. Entwicklung kognitiver Fähigkeiten und Freude am Lernen
  3. Körper-Bewegung-Gesundheit
  4. Sprache und Sprechen
  5. Lebenspraktische Kompetenzen
  6. Mathematisches Grundverständnis
  7. Ästhetische Bildung
  8. Natur und Lebenswelt
  9. Ethische und religiöse Fragen, Grunderfahrungen menschlicher Existenz

Wir entwickeln Angebote zu den verschiedenen Bereichen und ermöglichen den Kindern die selbständige, handelnde Auseinandersetzung mit ihrer Umwelt.

Ordner

Jedes Kind besitzt einen Ordner, welcher für die gesamte Krippen- oder Kindergartenzeit in der Einrichtung bleibt. Besondere Zeichnungen, Arbeitsblätter und Bastelarbeiten kommen in diesen Ordner und werden dann zum Kindergarten- oder Schuleintritt mit nach Hause gegeben.

Partizipation

MITBETEILIGEN – MITENTSCHEIDEN – MITGESTALTEN

Bei uns im Kindergarten wird Partizipation gelebt:

Abstimmungen, Projekte, Tagesgestaltung, Gruppenthemen, Ausflüge, Spielmaterialien, Regeln erarbeiten, Essenswünsche etc.

Partizipation ist ein wesentliches Element unserer pädagogischen Arbeit, aber es bedeutet nicht, dass Kinder alles dürfen. Im Kindergarten bieten wir allen Kindern den Raum ihre Meinung, ihre Ideen und ihre Wünsche, entsprechend ihres Alters, frei zu äußern. Dabei stehen ihnen die Erzieherinnen unterstützend zur Seite.

Qualitätshandbuch

Es ist uns wichtig unsere pädagogische Qualität immer wieder zu   überprüfen. So haben wir an der Erarbeitung des Bistumsrahmenhandbuch in Osnabrück teilgenommen.

Schlafen

In der altersübergreifenden Ganztagsgruppe werden die U3 Kinder schlafen gelegt. Hierfür steht ein Schlafraum zur Verfügung. Eine Erzieherin begleitet die Kinder bis sie eingeschlafen sind. Danach erfolgt die Überwachung mit dem Babyphone.

In der Krippe steht das individuelle Schlafbedürfnis Ihres Kindes an erster Stelle. Durch eine sprachliche Ankündigung wird Ihr Kind auf das Schlafen vorbereitet. Wir bieten  unterschiedliche Schlafgelegenheiten an (Gitterbett, Körbe, Matratzen). Jedes Kind schläft in der von zuhause mitgebrachten Bettwäsche, da diese vertraut riecht und Ihrem Kind die nötige Sicherheit gibt. Gerne können auch Spieluhr, Schnuller oder ein wichtiges Kuscheltier mitgebracht werden. Wir behalten uns vor, ihr Kind nicht zu wecken, denn nur ein ausgeschlafenes waches Kind findet seine Spielgefährten, seinen Spielplatz und kann so Spielideen entwickeln, die bildungs- und entwicklungsfördernde Anregungen enthalten.

Spielzeug

Die Kinder dürfen Spielzeug von zu Hause mitbringen. Verschwindet es oder wird es beschädigt, übernimmt der Kindergarten keine Haftung.

Seniorenzentrum

Einmal im Monat besuchen wir gruppenweise im Wechsel das Seniorenzentrum. Hier tragen wir Lieder, Kreis und Singspiele, Geschichten und Gedichte vor.

Sprache

Um Beziehungen aufzubauen und zu pflegen ist die Sprache, bzw. das Sprechen eine Basiskompetenz. Sprachliche Bildung ist ein Prozess, der nie abgeschlossen ist und ständig begleitet werden muss. Sprache wird im täglichen Miteinander gebildet und gefördert. Gezielte Förderung erfahren die Kinder einzeln oder in Kleingruppen. Wir als Erzieher/innen sehen uns als Sprachvorbild.

Tagesablauf

  Krippe Kindergarten
Morgens Ankunftszeit und Freispiel Ankunftszeit und Freispiel
gleitendes Frühstück in der Cafeteria gleitendes Frühstück in den Gruppen
Freispiel – und Experimentierzeit/ Zeit für beziehungsvolle Pflege Stuhlkreis
Sitzkreis Freispiel und Zeit für Angebote
Mittags Mittagessen Mittagessen
Schlafenszeit Freispiel
Nachmittags Kleine Pause Kleine Pause

Freispiel

Abholzeit (individuell möglich auch zu anderen Zeiten im Tagesablauf)

Freispiel/ Abholzeit

Unternehmungen

Die Gruppen unternehmen gelegentlich kleinere und größere Ausflüge. Wir erkunden naheliegende Spielplätze oder erkunden unsere Nachbarschaft. Für größere Ausflüge bitten wir Eltern um Unterstützung/Begleitung.

Vorschulkinder

Für die Vorschulkinder finden besondere Angebote und Ausflüge statt, die von Jahr zu Jahr variieren.

Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde

Der Kindergarten St. Franziskus steht in regelmäßigem Austausch mit einer Trägervertreterin und den Leiterinnen der Kindergärten St. Antonius, Hl. Geist und der Kindertagesstätte Thomas,  der Kindertagesstätte Am Limberg sowie der Astrid-Lindgren Kita.